Unterschiede im Aufbau von Parkettböden

mafi Naturholzböden sind international bekannt für den hochwertigen, symmetrischen 3-Schicht-Aufbau. Hier besteht sowohl die Decklage als auch die Rücklage aus dem gleichen Holz, bei gleicher thermischer Behandlung und Ausgangsstärke.

Furnierboden vs. Parkettboden

Der Furnierboden wird wie der Name bereits vermuten lässt mit einem Furnier belegt. Diese ist gleichzeitig die Decklage, also die Nutzschicht der Diele und beträgt in der Regel deutlich unter 2mm Stärke. Dadurch ist ein Aufarbeiten oder Reparieren dieser Böden nahezu ausgeschlossen und speziellere Beanspruchung wie Haustiere bereits eine Herausforderung für den Boden. Das Furnier wird auf einer Trägerfläche befestigt. Als dritte Schicht fungiert dann noch der Gegenzug.

Parkettböden oder auch Echtholzböden genannt verfügen über eine stärke Nutzschicht und sind in der Regel auch in der Gesamtaufbauhöhe stärker als Furnierböden. Neben einer besseren Gesamtstabilität überzeugen Parkettböden vor allem durch eine längere Lebensdauer und Bearbeitbarkeit der Nutzschicht.

Zwei-Schicht Parkett vs. Drei-Schicht Parkett

Anders als bei Drei-Schicht Parkett fehlt bei Zwei-Schicht Parkett in der Regel der Gegenzug bzw. wird dieser durch ein entsprechendes Trägermaterial ersetzt. Qualitativ fehlt aber somit ein gutes Stück Stabilität. Üblicherweise ist vor allem die geringe Aufbauhöhe ein Faktor für die Entscheidung einen Zwei-Schicht Parkett einzusetzen. Gerade bei Renovierungen und Modernisierungen ist oftmals nicht genügend Platz vorhanden. Wir bieten dafür dennoch eine eigene Dielenvariante namens Dünndiele, die sich abermals aus drei Schichten zusammensetzt. Der Gegenzug ist aus dem gleichen Holz wie die Nutzschicht, was zusätzliche Stabilität verleiht.

Der handelsübliche Drei-Schicht-Aufbau besteht zumeist aus einer Decklage, einer Mittellage und einem Gegenzug. Hinsichtlich Decklage ist die Stärke der Nutzschicht ein entscheidendes Element für die Langlebigkeit des Bodens. Als Mittellage sollte ein tragfähiges und dennoch etwas weicheres Holz verarbeitet sein, um die Decklage optimal zu unterstützen, aber auch Spannungen zu reduzieren, was vor allem bei langen und breiten Dielen wichtig ist. Die Rücklage ist ein weiterer Garant für Stabilität. Hier finden sich oftmals nur dünne, Furnier-ähnliche Rücklagen. Idealerweise sind Deck- und Rücklage aufeinander abgestimmt, hinsichtlich Stärke, Holzart und thermischer Behandlung. So finden Sie bei mafi immer besagten symmetrischen Drei-Schicht-Aufbau.