13.05.2014Projektreportagen

Der „Parkettflüsterer“ aus Sotschi


Eine wahre Geschichte, dieses Mal nicht von uns, aber über uns. Erzählt wurde die abenteuerliche Reise der mafi Eiche Country im Tschagazin, der Kundenzeitschrift unseres Partners Tschabrun in Westösterreich.

Wir wollten uns mit Bernhard Grandner über die Reinigung und Pflege von geölten Parkettböden unterhalten, was eine relativ kurze Story geworden wäre. Weil Reinigung und Pflege, wenn man sie von Anfang an richtig macht, keine Arbeit ist. Bernhard Grandner, Bodenleger aus Volders, weiß das.

Wie das mafi-Parkett seine Hagelprobe erlebt hat. 

Bernhard Grandner - er weiß, dass die „Philosophie“ des geölten Parkettbodens von vielen noch nicht verstanden wurde. Er tut das Seine, um das als leidenschaftlicher Einzelkämpfer schnellstens zu ändern. Wenn er einer Kundschaft einen geölten Parkettboden verlegt, steht er nach 10 Tagen vor der Tür des Kunden. Bewaffnet mit Seife und Wischmop. 10 Minuten dauert es, bis der Boden zum ersten Mal gereinigt wurde und der Kunde sieht, wie er es in Zukunft selber und auch einfach machen kann. „Geölt“ wird irrtümlich als Schutzschicht verstanden. Das Öl hat einzig und allein die Funktion, die Holzfaser zu sättigen. Bei der Reinigung löst die Seife mit dem Wasser (10 Liter im Schnitt) den Schmutz, neutralisiert das Öl und bildet eine Art Schutzhaut. Geht doch wie geölt.

Schäden entstehen, wenn man versucht, den Boden selber mit der Hand zu ölen. Wenn das Öl nicht mehr hineinziehen kann, klebt der Boden und zieht den Schmutz fast magisch an.

In Sotschi, wo sich Bernhard Grandner um den Mafi-Parkettboden im Hochsitz von Bernd Loidl sorgen musste – und sich auch seine Sorgen machte, weil ein heftiger Hagelsturm die 300 m2 Parkettboden unter Wasser setzte. Zwei ganze Wochen lang schwamm der Boden im Wasser. Daß er überhaupt noch zu retten war, grenzt an ein Wunder.

Seitdem hat Bernhard Grandner die Berufsbezeichnung Bodenflüsterer. Er hat eben ein besonderes Händchen für geölte Parkettböden, die Marke mafi hat’s ihm dabei besonders angetan. Die Einflüsse von Wasser und Temperaturen haben den Mafi-Boden grundlegend verändert. Nicht, dass er unansehnlich war, eher ungewöhnlich.

Ein wohlhabender Moskauer will diesen Parkettboden nach entsprechend aufwendiger „Reha“ in seiner Wohnung verlegen lassen, sagt Bernhard Grandner. Dieses Parkett, sofern der Deal zustande kommt, wird es weltweit nur einmal geben. Eben drum. Ein geölter Parkettboden braucht Wasser zum Leben, nicht in Massen wie in Sotschi. Darum ist so ein Boden auch für Bad und WC bestens geeignet, betont Bernhard Grandner und räumt ein Vorurteil aus dem Weg. Warum läuft der Spiegel in einem gefliesten Bad schneller an als in einem Bad mit geöltem Parkettboden? Die Antwort ist hygroskopisch erklärbar: Holz bindet Feuchtigkeit besser.

Bericht und Copyright: www.tschabrun.at


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