mafi : der Unterschied

Für Sie als Kunde ist es sicherlich nicht leicht eine Entscheidung für den richtigen Boden oder im Geschäftsbereich für den richtigen Partner zu treffen. Zumeist ist es nicht nur ein Grund der für ein Produkt oder für ein Unternehmen spricht, sondern vielmehr ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren, darunter auch Sie selbst und Ihre Wertvorstellungen.

Wir möchten Ihnen hier kompakt und dennoch informativ darlegen, worin wir - mafi Naturholzböden – uns von anderen unterscheiden und hoffen Ihnen damit die Entscheidung zu erleichtern.

mafi Naturholzböden sind schadstofffrei, stabil, praktisch und authentisch. Diese Eigenschaften erreichen wir durch wichtige Eckpfeiler wie unserem symmetrischen 3-Schicht-Aufbau, der an der Luft aushärtenden, geölten Oberflächen und unserer schadstofffreien Thermobehandlung Vulcano sowie dem Grundverständnis, dass Holz und genügend Zeit miteinander vereint, die besten Ergebnisse erzielen.

STABIL . NATÜRLICH . GESUND

Wie unterscheiden sich Parkettoberflächen?

mafi Naturholzböden haben ausnahmslos eine an der Luft getrocknete, geölte Oberfläche.

Unterschied zwischen lackierten und geölten Böden

Lackierte Oberflächen stellen eine klassische Versiegelung dar und werden oftmals mit mehreren Schichten Lack erzielt. Das Holz unter der Lackschicht ist in der Regel unbehandelt.

Geölte Oberflächen hingegen bilden keine Schicht, sondern ziehen in das Holz ein und sorgen von innen heraus für die nötige Widerstandsfähigkeit.

Die Vorteile der geölten Oberfläche sind der direkte, angenehme Kontakt mit dem Holz, die einfache Reparatur ohne die ganze Fläche bearbeiten zu müssen sowie das positive Raumklima, das durch den Feuchtigkeitsaustausch entsteht.

 

Unterschied zwischen UV geölten und oxidativ geölten Böden

Wir sind klar der Meinung, dass geölte Böden natürlicher und praktischer als lackierte Böden sind. Der Grund dafür ist primär, die nicht schichtbildende Oberfläche von geöltem Parkett.

UV geölte Oberflächen sind hier von der Benennung etwas irreführend. Zwar handelt es sich hier um eine ölbasierte Oberfläche, jedoch wird auch hier eine Schicht erzeugt. Das aufgetragene Öl wird durch UV Strahlen an der Oberfläche getrocknet und bildet nun eine Schicht – ähnlich wie bei lackierten Oberflächen.

Der Unterschied dazu ist eine oxidativ getrocknete Öloberfläche. Hier wird das Öl ebenso auf das Holz aufgetragen, jedoch dann an der Luft getrocknet. So kann das Öl tief einziehen, ohne dabei die Poren des Holzes zu schließen. Dadurch können auch größere Mengen Wasser durch das Holz aufgenommen, aber auch wieder abgeben werden. Die Folge ist ein gesünderes Raumklima und eine einfache Reinigung. Für Allergiker und Asthmatiker ist diese Holzoberfläche eine echte Erleichterung. Deshalb wurde mafi auch vom Australischen Asthma Council zertifiziert.

Unterschiede im Aufbau von Parkettböden

mafi Naturholzböden sind international bekannt für den hochwertigen, symmetrischen 3-Schicht-Aufbau. Hier besteht sowohl die Decklage als auch die Rücklage aus dem gleichen Holz, bei gleicher thermischer Behandlung und Ausgangsstärke.

Furnierboden vs. Parkettboden

Der Furnierboden wird wie der Name bereits vermuten lässt mit einem Furnier belegt. Diese ist gleichzeitig die Decklage, also die Nutzschicht der Diele und beträgt in der Regel deutlich unter 2mm Stärke. Dadurch ist ein Aufarbeiten oder Reparieren dieser Böden nahezu ausgeschlossen und speziellere Beanspruchung wie Haustiere bereits eine Herausforderung für den Boden. Das Furnier wird auf einer Trägerfläche befestigt. Als dritte Schicht fungiert dann noch der Gegenzug.

Parkettböden oder auch Echtholzböden genannt verfügen über eine stärke Nutzschicht und sind in der Regel auch in der Gesamtaufbauhöhe stärker als Furnierböden. Neben einer besseren Gesamtstabilität überzeugen Parkettböden vor allem durch eine längere Lebensdauer und Bearbeitbarkeit der Nutzschicht.

Zwei-Schicht Parkett vs. Drei-Schicht Parkett

Anders als bei Drei-Schicht Parkett fehlt bei Zwei-Schicht Parkett in der Regel der Gegenzug bzw. wird dieser durch ein entsprechendes Trägermaterial ersetzt. Qualitativ fehlt aber somit ein gutes Stück Stabilität. Üblicherweise ist vor allem die geringe Aufbauhöhe ein Faktor für die Entscheidung einen Zwei-Schicht Parkett einzusetzen. Gerade bei Renovierungen und Modernisierungen ist oftmals nicht genügend Platz vorhanden. Wir bieten dafür dennoch eine eigene Dielenvariante namens Dünndiele, die sich abermals aus drei Schichten zusammensetzt. Der Gegenzug ist aus dem gleichen Holz wie die Nutzschicht, was zusätzliche Stabilität verleiht.

Der handelsübliche Drei-Schicht-Aufbau besteht zumeist aus einer Decklage, einer Mittellage und einem Gegenzug. Hinsichtlich Decklage ist die Stärke der Nutzschicht ein entscheidendes Element für die Langlebigkeit des Bodens. Als Mittellage sollte ein tragfähiges und dennoch etwas weicheres Holz verarbeitet sein, um die Decklage optimal zu unterstützen, aber auch Spannungen zu reduzieren, was vor allem bei langen und breiten Dielen wichtig ist. Die Rücklage ist ein weiterer Garant für Stabilität. Hier finden sich oftmals nur dünne, Furnier-ähnliche Rücklagen. Idealerweise sind Deck- und Rücklage aufeinander abgestimmt, hinsichtlich Stärke, Holzart und thermischer Behandlung. So finden Sie bei mafi immer besagten symmetrischen Drei-Schicht-Aufbau.

Worin liegt der Unterschied zwischen Klick-System und Nut-/Feder Verbindungen bei Parkettböden?

mafi Naturholzböden haben eine hochwertige, stramme Nut- und Feder Verbindung für die optimale Passform.

Nut und Feder vs. Klick

In Abgrenzung zur Nut-/Feder Verbindung ist das Klicksystem zu nennen. Dieser Verbindungstyp wurde für den Heimwerkermarkt entwickelt und stellt eine schnelle Verlegevariante dar. Jedoch ist die Qualität der Verbindung als auch der Trittschall qualitativ hinter der Nut- und Feder Diele einzuordnen.

mafi Dielen sollten durch professionelle Bodenleger verlegt werden. Die Dielen haben allseits Nut und Feder zur endlosen Verlegung. Ein spezieller Schlagklotz und ein mindestens ein Kilogramm schwerer Hammer dienen als Werkzeug.

Geschlagen wird immer auf die Feder, niemals auf die Decklage. Die mafi Verbindung ist besonders stabil und ermöglicht Flexibilität in den Verlegearten von schwimmend, über teilflächig bis vollflächig verklebt.

Unterschiede bei der Pflege von geöltem Parkett

mafi Parkett muss im Privatbereich nicht nachgeölt werden, sondern rein mit warmen Wasser und Holzbodenseife gepflegt werden. Die Oberfläche wird sogar mit der Zeit immer widerstandsfähiger.

Das Nachölen von Parkett

Viele Hersteller empfehlen geölte Holzböden in bestimmten Abständen nachzuölen. Da durch die regelmäßige Pflege oftmals das Öl im Holz mit der Zeit ausgewaschen wird, ist es wichtig, dass der Boden trotzdem weiterhin geschützt wird. Nachölen ist jedoch eine aufwendige Prozedur und bedingt Trocknungszeiten und ggf. das Umstellen von Mobiliar.

mafi Naturholzböden setzten daher im Privatbereich auf die Pflege mit der richtigen Holzbodenseife. Der hohe Fettanteil der Seife wirkt jedes Mal wie ein leichtes Nachölen. Somit wird der Boden gereinigt und gepflegt – in einem Arbeitsgang. Neben der Zeitersparnis im Alltag, muss der Boden zudem nicht nachgeölt werden. Selbst wenn eine Auffrischung gewünscht ist, kann diese mit einem Pflegebalsam erfolgen, der nach 4 Stunden bereits getrocknet ist und einfach mit einem Baumwoll-Wischmop aufgetragen wird.

Wie wird Parkett richtig gereinigt?

Die Reinigung steht in direktem Zusammenhang mit der Oberfläche. Sobald der Holzboden versiegelt wurde, ist zu viel Feuchtigkeit ein Problem. Denn wenn diese unter die Versiegelung gelangt, saugt das Holz die Feuchtigkeit auf und versucht sich auszudehnen. Im schlimmsten Fall verformt sich die Diele oder das Wasser wird schwarz und bildet Flecken.

Offenporige Oberflächen, wie bei mafi Naturholzböden, können deutlich nasser gewischt werden. Hier ist lediglich wichtig, dass warmes Wasser verwendet wird und wirklich immer Holzbodenseife hinzugefügt wird. Andernfalls würde das Holz austrocknen. Anders als bei versiegelten Böden werden Schmutz und Flecken praktisch ausgewaschen. Ein weiterer Vorteil dieser Oberfläche ist, dass Reparaturen genau an der betroffenen Stelle durchgeführt werden können, ohne die gesamte Fläche neu bearbeiten zu müssen.

Unterschiede in der Produktion von Parkett

Der gesamte Produktionsprozess von mafi Böden findet in Österreich statt. Dadurch garantieren wir rein natürliche Inhaltsstoffe, einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Holz und maximales Know-How in der Holzverarbeitung.

Wo wird mein Boden produziert?

mafi Böden werden ausschließlich in Österreich produziert – vom Stamm bis zur Diele. Wir fertigen unser Parkett in zwei Werken, die nur 12 km voneinander entfernt liegen. Das erste Werk in Steindorf bearbeitet den Baum bis zur Lamelle. In unserem Werk in Schneegattern werden dann die Lamellen zu unseren Dielen verarbeitet. Der Standort Österreich hat das älteste Forstgesetz der Welt, Jahrhunderte altes Know How in der Holzverarbeitung und eine Tradition höchster Qualitätsstandards.

Oft ist es für Kunden nicht mehr nachzuvollziehen woher ein Holzboden stammt. Handelt es sich um Importware aus Asien? Oder verteilt sich die Produktion auf ein Billiglohnland und eine europäische Endfertigung? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen an den Hersteller habe? Fragen wie diese stellen sich, wenn der Ursprung des Bodens unbekannt ist. Viele Inhaltsstoffe sind in Österreich oder Europa verboten, in anderen Ländern aber erlaubt. Es ist also wichtig für Qualität und Gesundheit zu hinterfragen woher denn der Boden stammt.

Unterschiede im Designverständnis von Holzböden

Die Natur ist unser bester Designer – dieses Zitat unseres Geschäftsführers Friedrich Fillafer erklärt die mafi Designphilosophie wohl am Besten. mafi Naturholzböden werden aus dem gesamten Baum gefertigt und kombinieren Mehrwert für den Kunden mit nachhaltigem Produktdesign.

Gutes Holzbodendesign verbindet Natur und Optik!

Das Design von mafi Naturholzböden definiert sich immer am Ausgangsmaterial und der optimalen Nutzung der Ressource Holz. Gleichzeitig muss unser Design auch einen Mehrwert für den Kunden mit sich bringen. Im Zentrum unserer Überlegungen steht die Verwendung des gesamten Baumes. Ein Baumstamm besteht nicht nur aus Filetstücken ohne Äste, nein vielmehr finden sich viele unterschiedliche Teile im Holz – jeder einzelne mit spannenden, natürlichen Facetten.

Ein gutes Beispiel sind die Böden der Korallen Kollektion. Hier werden Lamellen mit natürlichen Rissen verwendet, händisch nachgearbeitet und mit farbigem Kitt verschlossen. Der Boden bekommt eine moderne Optik, die Kittfarbe ist vom Kunden frei wählbar und es entsteht ein außergewöhnliches Produkt. Ein weiteres Beispiel sind unsere Carving Böden, die mit unterschiedlichen Mustern über mehrere Dielen hinweg ein weitläufiges Gesamtbild ergeben. Auch schmälere Dielen bekommen dadurch eine imposante Optik.

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